Damhirsch (Dama dama)

Der Damhirsch ist kleiner als der Rothirsch. Von diesem unterscheidet sich das Damwild durch die kürzeren und weniger starken Läufe, den kürzeren Hals, das kürzere Gehör, den längeren Wedel, die Färbung sowie durch die zweisprossigen Geweihstangen, welche sich oben zu einer verlängerten Schaufel mit Randsprossen erweitern. Im Sommer sind Oberseite, Schenkel und Schwanzspitze braunrötlich, Unterseite und Innenseite der Gebeine dagegen weiß. Im Winter herrschen auf der Oberseite graue und schwärzliche Farbtöne vor. An Schnelligkeit, Sprungkraft und Gewandtheit steht das Damwild dem Rothirsch kaum nach; in der Art der Bewegung aber unterscheiden sich beide: denn das Damwild hebt im Traben die Läufe höher, springt auf allen vier Läufen zugleich und trägt den Wedel dabei erhoben.

 

Damhirsche bevorzugen einen Lebensraum gemischt aus Wald- Wiesen- und Landwirtschaftsflächen. Berühmt sind die Vorkommen in englischen Parks. Die Ursprünge des Damwildes liegen im Gebiet des heutigen Irak und waren während der Eiszeit auf den Mittelmeerraum beschränkt. Neu eingebürgert lebt er heute in ganz Europa.

 

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