Zufallsfoto aus dem Wildpark

Uhus (Bubo bubo)
Das sehr reiche und dichte Gefieder ist auf der Oberseite dunkel rostgelb und schwarz geflammt, an der Kehle gelblichweiß, auf der Unterseite rostgelb, schwarz, auf der inneren Seite gelb eingefasst.
Das Verbreitungsgebiet des Uhus erstreckt sich über das ganze nördliche Gebiet der Alten Welt, soweit es nach Norden hin bewaldet und im Süden gebirgig ist. In Deutschland zwar in vielen Gegenden ausgerottet, findet er sich doch noch im Bayerischen Hochgebirge und in einigen Mittelgebirgen, in denen er vor allem in jüngster Zeit mit großer Mühe wieder eingebürgert wird.
Der Uhu zeigt sich immer vorsichtig. Sein Jagdleben beginnt erst, wenn die Nacht vollkommen hereingebrochen ist. Tagsüber sitzt er regungslos in einer Felsenhöhle oder in einem Baumwipfel gewöhnlich glatt angelegtem Gefieder und etwas zurückgelegten Federohren, die Augen mehr oder minder, aber nur selten vollständig geschlossen, einem Halbschlummer hingegeben.


