Zufallsfoto aus dem Wildpark

Wolf (Canis lupus)
Der Wolf - einstmals das am weitesten verbreitete Raubtier der Erde - ähnelt einem großen Haushund, unterscheidet sich jedoch von diesem im Allgemeinen durch einen längeren Rumpf und einem höheren sowie schmaleren Brustkorb.
Männliche Europäische Wölfe sind etwa 35-65 kg schwer und weisen eine Kopf-Rumpflänge von etwa 120cm auf bei einer Schulterhöhe von 70-90 cm – Weibchen sind etwas leichter und kleiner.
Die Färbung ist meist grau, kann aber sehr stark variieren – schwarze, rötliche, gelbliche, beige- sowie weiße Tönungen sind möglich.
Die 5 bis 15 Tiere starken Wolfsrudel werden meist von einer Alpha-Hündin angeführt und sind hierarchisch aufgebaut- in der Wildnis besteht das Rudel aus dem Elternpaar – den Alpha-Wölfen - und deren Nachkommen. An der Jagd nach Nahrung sind alle Rudelmitglieder beteiligt. Mit Geschwindigkeiten bis zu 65 km/h jagen sie Elche, Hirsche, Wildschweine, Rentiere, Bisons und Schafe - aber auch Kleintiere wie Biber, Eichhörnchen, Füchse, Lachse und Hasen.
Wölfe bellen nur selten. Das bekannte Wolfsheulen dient der Kommunikation im Rudel vor und nach der Jagd als auch zur Kontaktierung und als Alarmsignal.
Die Paarungszeit in Europa ist zwischen Januar und März und nach etwa 62-75 Tagen werden in einer Erdhöhle meist zwischen 4 und 6 etwa 300-500 Gramm schwere Welpen geboren.
Seinen allgemein verbreiteten Ruf einer „bösen Bestie“ hat er zu Unrecht – es gibt kaum glaubwürdige Berichte von Wolfsangriffen auf Menschen- wenn dann nur im Zusammenhang mit Tollwut. Das Reißen von Nutztieren wie Schafen, Ziegen oder Kühen hat dem Wolf letztendlich wohl seinen schlechten Ruf eingebracht.





